Erster Deckungstag:

Sperma wandert ausserhalb der Gebärmutterschleimhaut. Um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen, sollte der Deckakt innerhalb von 48 Stunden nach dem ersten Deckakt wiederholt werden.

1. Tag:

Sperma wandert zu den Eileitern. Die Spermien bleiben in den weiblichen Geschlechtsorganen eine Zeitlang befruchtungsfähig. Bei den Säugetieren ist diese Zeit im allgemeinen recht kurz

(ca. 24 Std).

2. Tag:

Zweiter Decksprung, um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen.

3. Tag:

Sperma wandert zu den Eileitern und erreicht die Eileiter, in denen sich reife Eizellen befinden.

4. Tag:

Befruchtung der Eizellen (in den Eileitern).

4.-6. Tag:

Die befruchteten Eizellen wandern in den Gebärmutterhals

8.-12. Tag:

Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten

12.-14. Tag:

Die Embryonen erreichen die Gebärmutter

10.-17. Tag:

Die sich weiter teilenden Embryonen liegen zunächst für ca. 5-7 Tage frei und unregelmäßig in der Gebärmutter. Danach verteilen sie sich gleichmäßig in den Gebärmutterhörnern

18.-20. Tag:

Einnistung der Embryonen in die Gebärmutter, die Ausbildung der Plazenta beginnt. Jeder Embryo hat jetzt seinen festen Platz. Am 19. Tag setzen sich die Keimbläschen (sog. Blastocyten) in der Gebärmutterwand fest. Diese formen embrionale Bläschen.

21. Tag:

Ab dem 21. Tag sondern viele Hündinnen zähflüssigen, klaren Schleim ab. Das ist das eindeutigste Zeichen, dass der Deckakt geklappt hat. Die Hündin ist jetzt sehr anhänglich. Die Größe der Embryonen beträgt etwa 5mm.

22.-28. Tag:

Die Ausbildung der Plazenta ist abgeschlossen. Am Ende dieser Embryonalperiode sind beim Hund alle wichtigen Organsysteme angelegt, die endgültige Körperform ist bereits in ihren Grundzügen erkennbar. Man spricht nicht mehr von Embryonen, sondern vom Fötus. Der Herzschlag kann zur Diagnose der Trächtigkeit herangezogen werden. Anstrengende Aktivitäten sind jetzt zu vermeiden.
Die Augen und die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet. Die Organbildung beginnt. In dem derzeitigen Zustand sind die Embryonen sehr stark gefährdet. Die Entwicklung der Zitzen beginnt.

 

 

 

28. Tag:

Dies ist der beste Zeitpunkt, um die Trächtigkeit anhand des Herzschlags zu diagnostizieren. Die Embryonen sind etwa walnussgroß.
Zu diesem Zeitpunkt kann mit einer Ultraschalluntersuchung der Zustand der Trächtigkeit festgestellt werden. Größe der Föten ist ca. 2cm.

28.-35. Tag:

Zehen, Barthaare und Krallen beginnen sich zu entwickeln. Die Augenlider sind ausgebildet, die Ohrmuschel bedeckt den Gehörgang.Die Hündin nimmt an Bauchumfang zu.

36.-39. Tag:

Die Finger sind vollständig getrennt und gespreizt, die Krallen ausgebildet. Die Tasthaare sind sichtbar. Die Zitzen der Hündin bekommen einen Vorhof. Die Milchleisten wachsen. In der Lendengegend wird die Zunahme deutlich sichtbar. Größe der Föten ist nun ca. 6,5cm.

39. Tag:

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45. Tag:

Die Knochen verstärken sich. Die Welpen können nun leicht unter der Bauchdecke ertastet jedoch noch schlecht gezählt werden. Die Haare am Bauch der Hündin fallen aus. Die Größe der Föten beträgt etwa 9cm.

49.-55. Tag:

Die Bewegung der Welpen im Mutterleib ist leicht erkennbar wenn man die flache Hand vorsichtig auf den Bauch der Hündin legt. Die Körperbehaarung der Welpen ist voll ausgeprägt. Der Hündin gehen am Bauch die Haare aus. Sie sollte mit ihrer Wurfkiste vertraut gemacht werden.
Die Hündin verbringt sehr viel mehr Zeit mit der eigenen Körperpflege. Die Zitzen schwellen weiter an.
Die Hündin wird unruhiger und sucht einen geeigneten Platz fürs Werfen.
Die Größe der Föten beträgt ca. 12cm.

56. Tag:

Die Größe der Welpen beträgt etwa 14-15cm. Lebensfähige Welpen können geboren werden. Sie haben nun ca. 75% ihres Geburtsgewichtes erreicht.

60. Tag:

 

 

 

 

58.-61. Tag:

Die Hündin wird ruhelos und beginnt “Nestbau- Verhalten” zu zeigen. Wenn die Temparatur um
ca. 1,5 bis 2 Grad Celsius fällt, werden die Welpen innerhalb der nächsten 6- 24 Stunden geboren.

62. Tag:

Hundewelpen werden als Nesthocker geboren, die Ausdifferenzierung einzelner Organe wie z.B. der Lunge ist bei der Geburt noch nicht beendet, die Augenlider und Gehörgänge sind geschlossen.Die Hündin wirkt möglicherweise unglücklich, läuft immer hin und her und fühlt sich offensichtlich unwohl. Die Hündin wird ruhelos und beginnt, Nestbauverhalten zu zeigen. Sie sucht nach einem geeignetem Platz zum Werfen, gräbt Höhlen, scharrt überall herum, hechelt. Es kann sein, dass sich weiße Scheidenflüssigkeit absondert.

63.Tag:

Der vorausberechnete Tag der Geburt. Viele Hündinnen werfen zwischen dem 58. und 63. Tag. Einige lassen sich auch bis zum 66. Tag Zeit.
Am 66. Tag sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden, um untersuchen zu lassen, ob eine Störung vorliegt.

Quelle: www.welpen.de und 4-D Ultraschall-Fotos: National Geographic / Pioneer Production

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen den Verlauf einer Trächtigkeit näher bringen.

Es ist für uns immer wieder ein Wunder, dass sich in 63 Tagen vom Deckakt bis zur Geburt so wundervolle Welpen entwickeln.